was die Katze alles braucht

Ein paar Gegenstände sollten bereits vorhanden sein und schon an dem vorgesehenen festen Platz stehen, wenn der neue Mitbewohner in der Wohnung kommt. Die Katze kann sie dann gleich bei ihren ersten Erkundungsgängen beschnuppern und sich daran gewöhnen.

Katzenkorb: Einen Korb, überdacht oder offen, kann keine Katze widerstehen. Sie wird sofort hineinklettern und es sich bequem machen. Aufwendig gepolstert braucht er gar nicht zu sein, es genügt ein Stück weicher Stoff. Allerdings ist nicht gesagt, dass sie die Nacht ausschliesslich daran verbringt. Eine Katze sucht sich immer mehrere Ruheplätzchen.

Katzenklo: Im Fachhandel gibt es sie in drei Ausführungen:

eine einfache Plastikwanne, sie ist auch zum Reisen geeignet;
die Plastikwanne mit aufgesetztem Rand, aus ihr kann die Katzenstreu nicht so leicht hinausfliegen;
das Katzenklohaus mit Schublade, die sauberste Angelegenheit, da es Katzen gibt, die im Stehen urinieren.

Dazu gehört:

die Katzenstreu: Sie ist weitgehend geruchsbindend und muss garantiert asbestfrei sein.
eine Plastikschaufel, mit der Sie die festen Bestanteile aus der Wanne herausnehmen und in die Toilette werfen können.

Kletterbaum und Kratzbrett: Damit die Katze ihre Krallen nicht an Tapeten, Teppichen oder Polstermöbeln schärft, braucht sie einen Kratzbaum oder ein Kratzbrett.

Der Kratzbaum ist meistens zum Kletter- und Wohnbaum erweitert. Der Stamm ist mit Sisalhanf unwikelt, verschieden hohe Sitzflächen und Kuschelhöhlen laden zum Klettern, Sitzen und Herumhangeln an (der Zoofachhandel bietet die unterschiedlichsten Varianten an). Der Kratzbaum muss standfest sein und wird am besten mit Winkelhakeneisen an Fussboden und Wand oder Decke befestigt.
Kratzbrett: Es ist mit grobem Sisalhanf bespannt und wird so hoch an Wand, Möbel oder Türpfosten befestigt, dass sich die Katze daran aufrichten kann. Eine dicke, rutschfeste Fussmatte aus Sisal tut's auch.

Futter- und Trinknäpfe: Gebraucht werden pro Katze je ein bis zwei Futternäpfe (für Frisch- und Trockenfutter) und ein Wassernapf. Wie sie aussehen und aus was sie sind, ist der Katze egal, sie müssen nur möglichst dickwandig und standfest sein.

Endlich ist es soweit. Sie können die Katze holen. Der Transportbehälter - sei er nun aus Korb oder ein Kennel aus Kunststoff - steht für diesen Augenblick schon längst bereit. Fahren Sie mit dem Auto und zu zweit. Da kann einer während der Fahrt beruhigend mit dem Tier reden. Zu Hause stellen Sie den Korb auf seinen Platz und öffnen die Tür.

Eingewöhnung der jungen Katze

Am besten, Sie lassen das Kleine zuerst nur in einem Zimmer laufen. Stellen Sie das Katzenklo mit hinein, dazu ein Schälchen mit dem Futter, an das das Kätzchen gewöhnt ist und ein Schälchen mit Wasser. Hocken Sie sich neben den Korb, und locken Sie das Tierchen leise mit seinem Namen. Sicher wird es vor sich hin miauen, um die Mutter und Geschwister herbeizurufen. Antworten Sie ihm mit sanfter Stimme, damit es sich an Sie gewöhnen kann. Bald wird das Kätzchen sich neugierig hervorwagen und sein Heim in Augenschein nehmen. Vorsichtig auf dem Bauch kriechend schleicht es an den Wänden entlang, versteckt sich unter Sofa, Sessel und Schrank und darf dort auch nicht hervorgezogen werden. Sie sollten es in diesen ersten Stunden und Tagen möglichst wenig alleine lassen. Die Bindung junger Katzen an Mutter und Geschwister ist sehr eng. Sie müssen dem kleinen Kerl den Verlust ersetzen, ihn streicheln, kraulen und mit ihm spielen. Seinen Sie darauf gefasst, dass das Kätzchen Ihnen vertrauensselig zwischen die Beine läuft und sich mit dem Köpfchen reibt, an Ihnen hochzuklettern versucht und keine Ahnung hat, dass zuklappende Türen lebensgefährlich sein können. Deshalb beim Türeschliessen immer genau hinsehen. Auch kann so ein kleiner Kerl in unmögliche Situationen geraten. Da müssen Sie Ihre Augen überall haben.

Eingewöhnung der älteren Katze

Im Prinzip wird sich die Eingewöhnung nicht anders abspielen als beim jungen Kätzchen. Doch da die Katze in ihrer alten Umgebung schon eine Prägung erfahren hat, müssen Sie sich besonders darauf einstellen und Rücksicht nehmen

Die ängstliche Katze: Möglicherweise hat sie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Versuchen Sie herauszufinden, wovor sie Angst hat. Das können Bewegungen, Geräusche oder viel Trubel in der Familie sein. Vielleicht haben Sie schon ein anderes Haustier, einen Hund oder einen Papagei, vor dem sie sich fürchtet. Üben Sie keinen Zwang aus, und lassen Sie der Katze immer den Rückzug in ein Versteck. Sie brauch viel Ruhe und darf nicht durch unvermitteltes Auf-sie-Zukommen erschreckt werden. Das würde sie nur noch scheuer machen.

Die schwierige Katze: Sie haben sie aus dem Tierheim geholt, und nun kratzt und beisst sie, wenn Sie sie anfassen wollen. Da hilft nur Liebe und Geduld. Greifen Sie nicht nach ihr, stellen Sie ihr regelmässig zu fressen hin, und verhalten Sie sich ruhig und gelassen. Allmählich wird sie Sie kennenlernen und Zutraunen gewinnen.Geben Sie hier den Absatztext ein.

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